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Der Tag beginnt etwas frisch, nur 9′ C beim Start, aber ansonsten traumhaft mit blauem Himmel. Nur Richtung Norden über den Bergen zeigen sich dichtere Wolken, Reste des Regengebiets der Nacht die jedoch im Laufe des Tages abziehen sollen.
Los geht’s über Sineu. Auf der Straße wurden über den Sommer die größten Schlaglöcher ausgebessert und zum Glück kommen mir so früh die LKW auf dem Weg zum Steinbruch aller nur entgegen.
Hinter Sineu weiter Richtung Llubi. In der Schweinefarm sonnen sich die Sobresada-Lieferanten in den wärmenden Strahlen der Morgensonne. Llubi ist immer noch Großbaustelle wie Anfang November, aber es geht voran. Auch wenn der Weg am Bahnhof entlang nicht der Beste ist, läuft es gut. Jetzt warte ich eigentlich nur darauf dass der Wind erwacht.
Vor Campanet macht er einige kurze Ansätze kräftiger zu werden, überlegt es sich aber wohl wieder. Hoch nach Campanet wie immer zum aufwärmen, dann durch das Tal des deutschen Sängers rumänischer Abstammung, der dort schon lange nicht mehr weilt. Hier begegnen mir auch die ersten anderen Radler, die aus Richtung Pollensa entgegen kommen.
Die Hauptstraße ist heute stark befahren, also quetsche ich mich auf den sandgestreuten schmalen Randstreifen. Ein anderer Radler der mich überholt ist mutiger und fährt direkt auf der Straße. Naja, braucht man halt starke Nerven.
Erst weit hinten in Port Pollenca wird es ruhiger. Und am letzten Kreisel erwischt mich dann was ich aus der Ferne schon befürchtet hatte. Da waren doch irgendwie Regenwolken zu sehen gewesen. Zum Glück hatte der Regen schon fertig, aber die Straße war noch nass. Ganz schön nass sogar. Irgendwie war es doch ein guter Gedanke gewesen nicht noch früher zu starten.
Hoch zum ersten Pass stört die nasse Straße kaum, aber die Abfahrt runter Richtung Strand von Formentor ist nicht so prickelnd. Also lieber gebremster Schaum und schön langsam durch die Kurven.
Natürlich sind auch ein paar Mietwagen unterwegs, aber kein Vergleich zum Frühjahr. Weite Teile der Strecke habe ich ganz für mich alleine. Mal ein einsamer Wanderer oder auch der eine oder andere Radfahrer der schon auf dem Rückweg ist.
Je weiter ich Richtung Cap komme, desto trockener wird die Straße und jetzt kann ich es gut rollen lassen. Der letzte Hügel noch und dann strahlt der Leuchtturm im weißen Glanz vor dem blauen dunkelblauen Meer und dem hellblauen Himmel. Die letzten Meter hinter dem Tor sind auch ganz toll geworden. Der frische, neue Asphalt macht sich richtig gut.
Oben die obligatorische Pause. Allerdings muss ich mein Pausenbrot gegen eine aufdringliche Ziegenmama und ihren halbstarken Sohn verteidigen, Neugierig, immer dem Geruch folgend, versucht sie ihre Nase in meine Arschrakete zu schieben wo ein leckerer Apfel lockt. Als ein chinesisches Pärchen auftaucht, bin ich dann aber schnell abgemeldet, denn die Frau verfüttert ihre Kekse an die Ziegen während der Mann gefühlt tausende Fotos mit seiner Kamera schießt.
Als ich mich auf den Rückweg mache, realisiere ich erst, dass immer noch kein richtiger Wind weht. Dabei gab es doch eine Sturmwarnung von AEMET, dem spanischen Wetterdienst. Eigentlich habe ich es hier am Cap noch nie so windstill wie heute erlebt. Einfach schön, zumal sich auch die letzten Wolken langsam, aber sicher auflösen.
Für den Rückweg entscheide ich mich heute gegen das Wellblech und für Muro und Maria. Port Pollenca, Port d’Alcudia und Playa de Muro liegen im Tiefschlaf, nur die Straßen sind voll. Erst Richtung Muro wird es wieder ruhiger.
Ich schlängle mich durch Muro, wie immer scheint der Straßenverlauf durch neue Einbahnstraßen geändert zu sein. Aber der Eindruck täuscht. Ich finde schnell meinen Weg. Zwei kurze Hügel noch, dann erreiche ich Maria. Auch hier immer noch Großbaustelle. Ich teste mal eine etwas weiträumigere, innerörtliche Umfahrung und komme genau dort raus wo ich hin will.
Vor Petra dann noch ein kleiner Dämpfer. Der schöne neue Weg ist übersät mit Lehm und Steinen von den Feldern. Hinterlassenschaften der Feldarbeit, die die Straße fast schon zu einer Gravel-Piste machen. Da hier kaum Autos fahren, hält sich der Dreck natürlich länger und hartnäckig.
Dann ist es geschafft und ich bin wieder zurück in Petra. Ein toller, wenn auch etwas frischer erster Tag, liegt hinter mir. Und die befriedigende Feststellung dass das Cap der Formentor immer noch an seinem angestammten Platz ist. Wollte ja nur sicher gehen.
| By: | Heiko |
| Started in: | Petra, Islas Baleares, ES |
| Distance: | 139.2 km |
| Selected: | 139.2 km |
| Elevation: | + 1653 / - 1660 m |
| Moving Time: | 06:14:14 |
| Gear: | 2024 Specialized Allez E5 Elite |
| Page Views: | 22 |
| Departed: | Dec 20, 2024, 9:34 am |
| Starts in: | Petra, Islas Baleares, ES |
| Distance: | 139.2 km |
| Selected distance: | 139.2 km |
| Elevation: | + 1653 / - 1660 m |
| Max Grade: | |
| Avg Grade | |
| Cat | |
| FIETS | |
| VAM | |
| Ascent time | |
| Descent time | |
| Total Duration: | 06:33:55 |
| Selection Duration: | 23635 |
| Moving Time: | 06:14:14 |
| Selection Moving Time: | 06:14:14 |
| Stopped Time: | 00:19:41 |
| Calories: | 3403 |
| Max Watts: | |
| Avg Watts: | 152 |
| WR Power | |
| Work | |
| Max Speed: | 55.7 kph |
| Avg Speed: | 22.3 kph |
| Pace: | 00:02:49 |
| Moving Pace: | 00:02:41 |
Best format for turn-by-turn directions on modern Garmin Edge Devices
Best format for turn by turn directions on Edge 500, 510. Will provide true turn by turn navigation on Edge 800, 810, 1000, Touring including custom cue entries. Great for training when we release those features. Not currently optimal for Virtual Partner.
Useful for uploading your activity to another service, keeping records on your own computer etc.
Useful for any GPS unit. Contains no cuesheet entries, only track information (breadcrumb trail). Will provide turn by turn directions (true navigation) on the Edge 705/800/810/1000/Touring, but will not have any custom cues. Works great for Mio Cyclo. Find GPS specific help in our help system.
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