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Heute mal ein etwas früherer Start. Da ich dem plötzlichen Wetterumschwung nicht so ganz traute, packte ich mich bei den frischen 12°C um 10 Uhr morgens lieber etwas dicker ein. Es waren zwar 16-18°C angedroht, aber weiß schon ob das auch so kommt.
Nach dem Einheitsgrau der letzten Tagen lachte sogar mal die Sonne zwischen den Wolken. Sollte es so bleiben könnte es ein ganz angenehmer Tag werden. Das unerwartet gute Wetter nutzten natürlich auch viel andere und so waren recht viele lärmgetriebene Fahrzeuge unterwegs. Kurz vor Sant Joan überholte ein mir entgegen kommender Jeep ein Gruppe Radler mitten in einer Kurve sodass ich mich in eine Einfahrt retten musste um nicht auf die Hörner genommen zu werden. Ging ja schon gut los.
Eigentlich hatte ich vorgehabt die Standardroute über Lloret, Ruberts und Sencelles nach Santa Eugenia zu fahren, entschied mich aber kurzfristig dazu erst nach Algaida zu fahren. Die Straße von Algaida nach Santa Eugenia war ich schon lange nicht mehr gefahren. Ein bisschen Erinnerungen auffrischen. Die Straße ist recht schön, leicht wellig und kurvig, und nicht zu viel Verkehr sodass ich es gut rollen lassen konnte.
In Santa Eugenia gibt es jetzt auf der Hauptstraße an der engsten Stelle im Ort eine Ampel mit recht langer Phase. Schade dass die Ampelpest auf der Insel immer mehr um sich greift. Statt wie bisher eine Schilderregelung wo der eine oder andere mal kurz warten muss, stehen jetzt mehrere Autos mit laufenden Motoren minutenlang vor der Ampel.
In Santa Maria war irgendeine Festivität, sodass es hier gleich nach dem Ortseingang zu Staus kam weil viele auf Parkplatzsuche waren, den es natürlich kaum gab, weil alles schon vollgeparkt war. Also den Ortskern am Bahnübergang umfahren um nicht noch tiefer ins Gewühl einzudringen.
Danach lief es endlich wieder gut. Der Wind kam heute wieder mal aus allen Richtungen, meistens jedoch von vorne. Allerdings war er so schwach wie selten auf der Insel, dass er kaum störte. Auch vor Bunyola war Massenansturm von Blechkisten. Und so befürchtete ich das Schlimmste für meinen weiteren Weg.
Zu meiner Überraschung hatten die aber wohl alle das Ziel Bunyola oder wollten einfach nur mal durchfahren. Denn als ich in die wochentags gesperrte Straße zum Coll d’Honor einbog war auf einmal Ruhe.
Am Ortsausgang ist man mit der Straße noch nicht ganz fertig, aber der Rest des Anstieges ist von frischem Asphalt geziert. Auch wenn meine Beine heute nicht super waren, lief es doch rund und es machte viel Spaß den etwas unrunden Anstieg hochzukurbeln. Der Verkehr war wirklich gering und anderen Radlern begegnete ich auch kaum.
Oben auf der Passhöhe ein kurzes Päuschen und mal ins Brot gebissen bevor es in auf die nagelneue Abfahrt Richtung Orient ging. Die Straße ist wirklich schön geworden, auch wenn ich mich aufgrund der teils feuchten Oberfläche, vor allem in den Kehren, mit dem Tempo etwas zügeln musste. Leider war in einer Kehre der neue Asphalt schon wieder kaputt gefahren, sodass man wohl leider davon ausgehen kann, dass der Spaß hier nicht lange anhalten und es schon bald wieder eine Schlaglochpiste sein wird. Also am besten schnell den vorzüglichen Belag ausnutzen.
Das Asphaltglück endet momentan im Örtchen Orient. Auch hier ist man noch beschäftigt und wird in den nächsten zwei Wochen während der offiziellen Sperrung noch Restarbeiten erledigen. Zwar war ursprünglich angekündigt worden, die komplette Strecke von Bunyola bis Alaró neu zu asphaltieren, das scheint aber wohl nun doch nicht zu geschehen. Von Orient bis zum Coll d’Orient gibt es immer mal kurze oder etwas längere Abschnitte mit neuem Belag, danach ist aber nichts mehr passiert. Ob das in näherer Zukunft noch in Angriff genommen wird glaube ich eher nicht. Zumal der Belag zumindest ab der Stelle des Steinschlags vor ein paar Jahren nicht wirklich schlecht ist und weiterhin zu einer rasanten Abfahrt ermutigt.
Kurz vor Alaró habe ich dann noch einen kurzen Schwenk nach links in den Cami Solleric eingelegt um ein Stück weit eine potentielle Wanderstrecke auf den Puig d’Alcadena zu erkunden. Der steht schon lange auf meiner Wunschliste sehr weit oben. Es ist übrigens der zweite Turmberg gegenüber dem Puig d’Alaró. Eigentlich soll er unzugänglich sein, aber ich habe vor kurzem einen Wanderbericht gefunden nachdem man von hier aus aufsteigen kann. Allerdings war von der angeblich unbewohnten, verlassenen Finca am Ende des Weges deutlich Hundegebell zu hören, sodass ich mir nicht so sicher bin ob es tatsächlich klappt. Mit dem Rad musste ich schließlich umdrehen, da der zuerst noch asphaltierte Belag sich immer mehr verflüchtigte und kleinen und großen Kieselsteinen Platz machte, die das Radfahren doch sehr erschwerten.
Der weitere Rückweg über den Coll de Tofla, Lloseta, den Cami vell de Muro, an Llubi vorbei nach Sineu war großenteils ruhig und entspannt. Nur das langsam die Gruppen immer mehr werden, von denen sich leider einige durch ziemlich rüpelhafte Fahrweise auszeichnen. Vermutlich sind die schönen ruhigen Zeiten auf den kleinen Straßen und Camis nun wohl vorbei.
Trotz der immer noch leicht schweren Beine entschloss ich mich in Sineu nicht den direkten Weg zurück zu nehmen, sondern einen Schlenker auf schönen Straßen über Maria anzuhängen. Naja, man macht halt mal Fehler. Zwar hatte ich in Sineu schon mal gen Himmel geschaut wo sich im Südosten eine schwarze Wolkenfront zeigte. Aber ich war recht sicher dass es aus ihr nicht regnen würde.
Naja, man soll sich nie zu sicher sein. Als ich von der Straße vom Sineu nac Muro Richtung Maria abbog, wurde mir sofort klar, dass ich um eine ordentliche Dusche nicht herumkommen würde. Die Wolkenwand zu umfahren war nun nicht mehr möglich. Also Augen auf und durch. Einen Kilometer weit kam ich noch, dann ging es los. Zwar nicht kübelweise, aber doch reichten die restlichen zwei Kilometer bis Maria aus für eine Komplettdusche, denn in Maria lachte schon wieder die Sonne. Nur Pech dass Maria auf einem Hügel liegt und die Wassermassen aus allen Richtungen die Straßen herunter liefen, sodass ich jetzt, wo von oben nichts mehr kam, noch von unten getränkt wurde.
Zum Glück war es bei inzwischen tatsächlich 18°C nicht unangenehm kalt und die Sonne die von einen nun fast wolkenlosem Himmerl lachte, trocknete mich zwar nicht mehr, sorgte aber dafür dass mir nicht kalt wurde. Trotzdem verzichtete ich dieses Mal auf das Zielbier im Can Salom und machte mich direkt auf den Weg unter die warme Dusche um nun nochmal mal wirklich angenehm nass zu werden.
| By: | Heiko |
| Started in: | Petra, Islas Baleares, ES |
| Distance: | 114.3 km |
| Selected: | 114.3 km |
| Elevation: | + 1229 / - 1231 m |
| Moving Time: | 04:56:18 |
| Gear: | 2026 Specialized Allez E5 Elite |
| Page Views: | 20 |
| Departed: | Mar 8, 2026, 10:23 am |
| Starts in: | Petra, Islas Baleares, ES |
| Distance: | 114.3 km |
| Selected distance: | 114.3 km |
| Elevation: | + 1229 / - 1231 m |
| Max Grade: | |
| Avg Grade | |
| Cat | |
| FIETS | |
| VAM | |
| Ascent time | |
| Descent time | |
| Total Duration: | 05:17:19 |
| Selection Duration: | 19039 |
| Moving Time: | 04:56:18 |
| Selection Moving Time: | 04:56:18 |
| Stopped Time: | 00:21:01 |
| Calories: | 2825 |
| Max Watts: | |
| Avg Watts: | 159 |
| WR Power | |
| Work | |
| Max Speed: | 60.4 kph |
| Avg Speed: | 23.1 kph |
| Pace: | 00:02:46 |
| Moving Pace: | 00:02:35 |
Best format for turn-by-turn directions on modern Garmin Edge Devices
Best format for turn by turn directions on Edge 500, 510. Will provide true turn by turn navigation on Edge 800, 810, 1000, Touring including custom cue entries. Great for training when we release those features. Not currently optimal for Virtual Partner.
Useful for uploading your activity to another service, keeping records on your own computer etc.
Useful for any GPS unit. Contains no cuesheet entries, only track information (breadcrumb trail). Will provide turn by turn directions (true navigation) on the Edge 705/800/810/1000/Touring, but will not have any custom cues. Works great for Mio Cyclo. Find GPS specific help in our help system.
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