Join Ride with GPS and discover even more new routes and riding buddies. Print turn-by-turn cue sheets so you know where you are heading. And then, log your rides and watch your progress.
Rheinsteig Etappe 8
Niederlahnstein bis Filsen
Und wieder beginnt die Story mit dem Abenteuer der Anreise. Und wieder war der Bus vor der Haustür der erste Knackpunkt. Allerdings waren es nur zwei Minuten Verspätung, die das Umsteigen am Industriepark Höchst aber schon zu einem Glücksspiel machten. Da die S-Bahn nicht unbedingt zuverlässiger ist, wagte ich es und nahm den Bus. Ohne durch Halte an den folgenden Haltestellen im Ort aufgehalten zu werden fuhr er zügig durch und direkt nach Ankunft am IPH stand auch schon der Anschlussbus zum Bahnhof Höchst hinter uns.
Die Zugfahrt verlief zuerst einmal ruhig und pünktlich, aber als die Bahn in Kaub auf ein anderes Gleis rollte als am Dienstag bei meiner Radtour, schwante mir Übles. Tatsächlich kam kurz darauf die Durchsage, dass man nun erstmal drei andere Züge durchlassen musste bevor an eine Weiterfahrt zu denken war. Zum Glück musste ich dieses Mal nicht mehr umsteigen und am Ende war die fünfzehnminütige Verspätung in Niederlahnstein verkraftbar.
Am Bahnhof legte ich noch einen kleinen Abstecher zum örtlichen Lidl ein um mich für den heutigen Weg zu verpflegen. Mit etwas über einem Kilometer auf der Uhr war ich zurück am Bahnhof und konnte nun die 8. Etappe in Angriff nehmen. Die ersten knapp fünf Kilometer des Tages waren wieder urbanes Umland, bevor es nach Überquerung der Lahn schließlich bergauf ging.
Der Weg führte noch ein ganzes Stück ins Lahntal hinein, recht moderat aufwärts, erst auf einem schmalen Single Trail mit Serpentinen, dann auf einem breiten Forstweg. Oben angekommen erreichte ich das dritte Lahnstein, in diesem Fall Lahnstein auf der Höhe. Der Ortsteil selbst besteht hauptsächlich aus einem Kurzentrum, der Klinik Lahnhöhe und einem Hotel, sodass ich schnell hindurch gelangte.
Am Waldrand wurde ich mit dem verheißungsvollen Schild „Aspich Klamm“ begrüßt. Der hier oben entspringende Schlierbach, der zu weniger trockenen Jahreszeiten, tief unten in der Klamm seinen Lauf hat, ist aber kein Vergleich zur Ruppertsklamm. Diese Klamm ist so tief eingeschnitten in den Berg, dass man kaum bis auf den Grund sehen kann. In der Klamm zu wandern war gar keine Option. Und so führte der Weg ein ganzes Stück oberhalb des Baches talwärts und das vor allem im oberen Teil ziemlich steil.
Unten angekommen geht es gleich wieder nach oben und man erreicht nach einem knappen Kilometer den Felsenweg. Hierbei handelt es sich um einen recht anspruchsvollen Pfad über offene Felsen der mit einem Führungsseil versichert ist. Trotzdem muss man sich gut auf die Schritte konzentrieren und Trittsicherheit ist unbedingte Voraussetzung. Leider ist der Pfad nur recht kurz und der Spaß ist schnell vorbei. Noch einmal ein kleines Stück wieder aufwärts, dann erreicht man die Kerkertser Platte, einen schönen Aussichtspunkt mit direktem Blick auf die Marksburg hoch über Braubach.
Nach kurzer Rast führt der Weg eher gemächlich hinunter in die Stadt wobei man die Überreste der Grube Rosenberg, einem Erzbergwerk, das erst in den 1960er Jahren geschlossen worden war. Das recht malerische Braubach ist schnell durchquert, man folgt einfach den Wegweisern zur Marksburg.
Recht steil geht es zügig aufwärts. Oben grüßt der Parkplatzwächter auch Wanderer sehr freundlich. Ich überlege kurz ob ich mir die Zeit für eine Besichtigung nehmen soll, verschiebe es aber nach einem kurzen Rundgang über den frei zugänglich Teil dieser schönen Burg auf meinen nächsten Besuch.
Mich hatte schon immer der helle Anstrich der Burg irritiert, denn er weicht so ganz vom Aussehen der anderen Rheinburgen ab. Eine Schautafel klärt mich jedoch auf, dass die Burg schon im Mittelalter hell verputzt war und man sich daher entschlossen hatte, diesen Zustand wieder herzustellen als die Burg restauriert wurde. Der helle Verputz diente schon damals als Witterungsschutz für das doch eher poröse und leicht verwitternde Schiefergestein aus dem die Burg erbaut ist.
Nach dem Abstieg über den Eselsweg, bevor die Straße angelegt wurde, der einzige Zugang zur Burg für Mensch, Esel, Pferde und Karren, erwartete mich der Zecherweg. Schmal und ausgesetzt führt er durch einen aufgelassenen Weinberg steil aufwärts, wo ohne ein bisschen Schatten die Sonne kräftig auf den Pelz brennt. Aber es sollte nun für lange Zeit der letzte Abschnitt mit direkter Sonneneinstrahlung werden.
Von nun an ging fast ausschließlich durch schattige Wald immer so um die 150 Meter über dem Rhein. Ein paar Mal geht es hinunter in kleine Bachtäler und dann gleich wieder hinauf, wobei der Dinkholder Bach und der Heiligenbach die tiefsten Einschnitte darstellten.
Am Heiligenbach empfiehlt eine Tafel doch alternativ den Langhalsweg zu nehmen, der näher am Rhein entlang führt und entsprechend mehr Ausblicke bietet. Als besondere Attraktionen bietet dieser Weg auch noch das Mittelrheinherz und die Rheinschaukel, aber da ich den originalen Rheinsteig laufen will, verzichte ich auf das verlockende Angebot.
Erst auf dem letzten Kilometer verlasse ich wieder den Wald. Jetzt geht es durch Streuobstwiesen, vorbei an einem Kirschenpfad und einem Bienengarten, hinunter nach Filsen. Wieder einmal ist die Zeit bis zur Ankunft meines Zuges knapp und lege ich die letzten Meter im Geschwindschritt zurück. Außer einem Bahnhof und ein paar Wohnhäusern bietet der Ort nicht viel, sodass ich keine große Lust habe eine halbe Stunde auf den nächsten Zug zu warten.
Ich erreiche den Bahnhof drei Minuten vor Abfahrt und zur großen Überraschung ist der Zug heute auch mal pünktlich. Da die rechte Rheinstrecke ab Morgen für den Bahnverkehr bis Ende des Jahres komplett gesperrt und instandgesetzt wird, war dies heute mein letztes Abenteuer mit der Bahn. Bei den restlichen Etappen werde ich mich also auf den Schienenersatzverkehr mit Bussen verlassen müssen.
| By: | Heiko |
| Started in: | Lahnstein, Rheinland-Pfalz, DE |
| Distance: | 27.6 km |
| Selected: | 27.6 km |
| Elevation: | + 1028 / - 1033 m |
| Moving Time: | 05:24:48 |
| Page Views: | 10 |
| Departed: | Jul 9, 2026, 9:14 am |
| Starts in: | Lahnstein, Rheinland-Pfalz, DE |
| Distance: | 27.6 km |
| Selected distance: | 27.6 km |
| Elevation: | + 1028 / - 1033 m |
| Max Grade: | |
| Avg Grade | |
| Cat | |
| FIETS | |
| VAM | |
| Ascent time | |
| Descent time | |
| Total Duration: | 07:24:06 |
| Selection Duration: | 26646 |
| Moving Time: | 05:24:48 |
| Selection Moving Time: | 05:24:48 |
| Stopped Time: | 01:59:18 |
| Calories: | 1088 |
| Max Watts: | |
| Avg Watts: | 56 |
| WR Power | |
| Work | |
| Max Speed: | 24.1 kph |
| Avg Speed: | 5.1 kph |
| Pace: | 00:16:05 |
| Moving Pace: | 00:11:45 |
Best format for turn-by-turn directions on modern Garmin Edge Devices
Best format for turn by turn directions on Edge 500, 510. Will provide true turn by turn navigation on Edge 800, 810, 1000, Touring including custom cue entries. Great for training when we release those features. Not currently optimal for Virtual Partner.
Useful for uploading your activity to another service, keeping records on your own computer etc.
Useful for any GPS unit. Contains no cuesheet entries, only track information (breadcrumb trail). Will provide turn by turn directions (true navigation) on the Edge 705/800/810/1000/Touring, but will not have any custom cues. Works great for Mio Cyclo. Find GPS specific help in our help system.
Estimated Time shows a prediction of how long it would take you to ride a given route. This number is based on your recent riding history, and represents an estimate of moving time. Each time you upload a new ride, your Estimated Time profile will adjust to reflect your most recent riding. Only rides exceeding 10 miles (16 km) will affect these estimates.
Go BasicOur Basic members have unrestricted access to everything we offer in our mobile apps. Learn more by visiting our Compare Plans page.
Tell us a little about yourself
Rock solid GPS logging, helpful navigation, live logging and more are all available when you install our app.